14. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Hameln-Pyrmont …

… vom 22. Bis 29. Juli 2017 in Hameln OT Afferde.
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter den 685 Teilnehmern*innen und wer nicht dabei war kann sich eher nicht vorstellen, was das eigentlich bedeutet.  Daher einige Beispiele zur Verdeutlichung:

Viele der 180 Betreuer/Helfer*innen haben sich 1.5 Wochen Urlaub von ihrem Jahresurlaub genommen! Allein das wäre schon einen großen Applaus und entsprechende Würdigung wert. Nach diesem besonderen „Urlaub“ beginnt für sie alle am 31.7.2017 ihre ganz normale Arbeitswoche und für alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen am 3.8.2017 das neue Schuljahr.
Allen einen guten Start!
Die 180 Betreuer/Helfer*innen leisteten an 7 Tagen mit 24 Stunden „Rundum“-Betreuung rechnerisch 30.240 Arbeitsstunden. Und weil sie dies ehrenamtlich taten, steht dem bei angenommenen 9 € Stundenlohn rechnerisch 272.161 € an Entlohnung gegenüber. Wer hätte das bezahlen können?

Wer die Begeisterung, das Engagement, den Humor, das-sich-immer-und andauernd-Einbringen für die Kiddys auch nur im Ansatz erlebte, zieht wiederum seinen Hut.
Zur Betreuung während der eigentlichen Zeltlagerwoche kommen noch 2×3 Auf- und Abbautage sowie 1,5 Jahre Planung und Organisation on top, was noch nicht in der „Lohnabrechnung“ enthalten ist….
Immer und ständig beeindruckend auch die gesamte Organisation, die durchstrukturiert dafür sorgte, dass z.B. Wasser und Strom, Zeltdorf, Gemeinschaftszelt sowie sonstige Versorgungszelte etc. am Ort zur Verfügung standen.
Als es zu viel „Land unter“ durch die Regenfluten gab, wurden von verschiedenen Firmen 720 Europaletten angeliefert und auf dem Platz zu „gangways“ verlegt, damit „Schlammbaden“ nicht zu einer Dauerdisziplin werden musste.

In der Spülküche gingen an die 65.000 Geschirrteile in der Woche durch das „Spülicenter“, von der Logistik für die benötigten Zutaten für Frühstück, Mittag und Abendessen ganz zu schweigen. Es hat aber geschmeckt und gleich am ersten Abend war z.B. das Brot „aus“ und Nachschub wurde geordert. Auch in der Caféteria gab es beständig leckeren Kuchen und den mitunter benötigten Süßkram.
Das Technische Hilfswerk sowie das Deutsche Rote Kreuz waren während der gesamten Woche im Dauereinsatz, auch die bevorzugt über Nacht arbeitende Redaktion der Lagerzeitung „Afferde Tag und Nacht“. Damit konnte man druckfrisch am Morgen nachlesen, was z.B. am Vortag gelaufen war, Aktuelles für den Tag, spannende Kontaktanzeigen, Rätsel, Fotos, alles quasi mit „life-Effekt“ originalgetreu, spannend und in Farbe zu Papier gebracht. Auch hier wieder „Hut ab“ für diese klasse Leistung!

Über Tag und bis zur Lagerruhe hin gab es Sport, Spiele, Freizeit, Wettbewerbe verschiedenster Art, viel Action bis hin zur Disco im riesigen Gemeinschaftszelt, wo eine Bühne mit Profi-Ausrüstung zur Verfügung stand. Es war eine großartige Gemeinschaft, die sich auch durch das viele Nass von oben nicht wirklich stören ließ. Das konnte man den vielen Kindern, Jugendlichen und Berteuern*innen wirklich ansehen.
„Hier ist mein Zuhause“ gestand mir ein Mädchen, das ich in der Caféteria traf.

Dort habe ich während der Woche mitgeholfen und ich muss sagen:
Ich bin sehr beeindruckt von diesem 14. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont. Dieses Kompliment gilt allen, die dabei waren. Respekt! Ich habe mich sehr auf diese Woche gefreut und sage Danke, dass ich dabei sein konnte, um einige sehr besondere Eindrücke sammeln zu können.
Davon musste ich ein wenig reden und hoffe, es wird gewürdigt, was hier im Sinne für eine Gemeinschaft EHRENANTLICH geleistet wurde.
Danke Jugendfeuerwehren und Freiwillige Feuerwehren!

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